Sonntag, 26. Februar 2012

Von 5 zu 30 Grad in einem Tag. Yay.

Seit Freitag sind wir nun in Sydney. Der Captain (Steven Wright) auf dem Flug nach Sydney hat um 7.00am angekuendigt, dass wir nun Sydney anfliegen und es dort sonnig und warm bei 20 Grad sein. Boah. Morgens um 7.00 Uhr schon 20 Grad. Wir hatten also einen klitzekleinen Waermeschock und nehmens hier nun gelassen. Wir schlendern tagsueber durch die Strassen von Sydney Downtown und schluerfen am Abend – draussen – im T-Shirt und in kurzer Hose – ein kuehles Bierchen. Hach, schoen ist der Sommer. Heute haben wir einen Erholungstag eingelegt und den ganzen Tag nix getan. Na ja, Waesche wurde gewaschen und sonstige Dinge erledigt.
Gestern gings ins Sydney Opera House. Steve hat uns zwei Tickets fuer das Thus Spake Zarathustra Stueck gespielt vom Sydney Symphony Orchestra organisiert. Wir sassen ganz oben am Ende der Reihe und hatten eine tolle Sicht. War cool, dass Opera House auch von innen und nicht nur aussen zu sehen. Morgen gehts dann nochmals in die Stadt zum Botanischen Garten und dem Aquarium und dann ab in die Blue Mountains. Woop, woop..



Touristen



The Sydney Harbour Bridge (The old coathanger)


Sydney Opera House




Harbour at night




Im Opera House, woop woop

Samstag, 25. Februar 2012

Abschied von Tokyo

Es fuehlt sich an als waere es schon mehrere Wochen her, aber am Donnerstag nahmen wir Abschied von Tokyo um weiter - nach Sydney, Australien - zu reisen. Den letzten Abend verbrachten wir nochmals mit unserem Reisefuehrer Klassiker Ste und tagsueber auf der kuenstlichen Insel vor Tokyo - Odaiba. Odaiba gab uns eine tolle Sicht auf die Skyline von Tokyo und zudem haben wir das Innovation and Emerging Scinences Museum besucht. Von Robotern bis zu "wie das Internet funktioniert" zu Raumfahrt und futuristische Staedte fand man da alles.
Am Abend gings dann nochmals nach Shinjuku mit Reisefuehrer und kulturellem Schatz Ste. Dieses mal gabs nur Fleisch. Jawohl. Wir haben (fast wie beim Fondue Chinoise) kleine Fleischstueckchen bekommen um die dann selber auf einem heissen Steinofen Dings zu kochen. War lecker, etwas fleschig, aber lecker.
Am naechsten Tag hiess es dann warten. Unser Flug war nicht bis um 20.00 Uhr und die Check Out Zeit im Hotel war schon um 10.00 Uhr... Bah! Uns hats dann auch noch zuenftig verregnet beim herumlatschen. Typischer Reisetag also. Wir habens jedoch geschafft und sind vo zwei Tagen im warmen und soweit trockenen Sydney angekommen.



Shoppingcenter in Odaiba - mit einem italienischen Thema



Autoaustellung in demselben Shoppingcenter



Reisefuehrer Ste am Abendessen braten





In Odaiba, Sicht auf die Skyline von Tokyo

Dienstag, 21. Februar 2012

Das Land der Gegensaetze

Ste's Schulkollege, Steve, lebt ja schon seit einigen Jahren in Japan und hat uns freundlicherweise herumgefuehrt. Wir haben am Sonntag Kamakura mit ihm besucht. Eine Kleinstadt ausserhalb Tokyo's mit 65 Tempeln und Schreinen. Die groesste Attraktion jedoch ist ein riesiger Buddha (der auch begehbar ist) mitten in einer Wohnsiedlung. Ziemlich beindruckend das Ding. Wir haben auch schon mehrere Bezirke besucht, unter anderem Asakusa wo wir zufaelligerweise auf einen traditionellen Markt gestossen sind.

Die Mehrheit der Touristen hier in Japan sind selber Japaner, ist mir aufgefallen. Gut nachvollziehbar, da hier zwischen Stadt und Land riesige Unterschiede sein muessen. Schon 1 Stunde ausserhalb von Tokyo - in Kamakura - war ein deutlicher Unterschied merkbar. Ste und ich sind schon jetzt ganz kaputt und koennen kaum noch Eindruecke aufnehmen. Taeglich laufen wir hier an die 10 Kilometer und immer wieder sieht man etwas Neues. Wir haben uns vor ein paar Tagen Hentai Material in einem Laden angesehen. Ui, ui , ui... Fuer alle die nicht wissen was das ist - dies sind im Prinzip Porno Heftchen oder Filme mit Anime oder Manga Charakteren. Ganz schoen krass, was die da alles durchgehen lassen. Ich war ganz schoen geschockt und schnell wieder aus dem Laden geschlichen. Da sind mir die ruhigen Gaerten doch viel lieber. Morgen ist schon unser letzter Tag in Japan, da gehts dann nach Odaiba, eine kuenstlich geschaffene Insel am Golf von Japan.




Der Reisefuehrer am Travel Guide lesen. Ja ja... Auf dem Weg nach Kamakura.



"The Great Buddha" in Kamakura. 13.4 Meter Hoch und wiegt 121 Tonnen



Tsurugaoka Hachiman-gū - Shinto shrine in Kamakura



Zettel mit guten oder schlechten Zukunftsaussichten kann an einem Stand neben den Schreinen gekauft werden. Die Schlechten werden traditionell an diese Staende gebunden (damit man's loswird). Wir habens gelassen, da wir in Japanisch Gut und Schlecht nicht unterscheiden koennen..





Am posieren



Toller Markt in Asakusa vor dem Sensoji Tempel



Sensoji Tempel



Im Japanischen Garten in Asakusa - hier auch nur "Garten" genannt.



Rikugien Garten in Komagome



Rikugien Garten in Komagome



Shibuya bei Nacht



Der Hund, Hachiko, hat hier stets seinen Besitzer am Abend nach der Arbeit begruesst. Auch nachdem dieser seit 10 Jahren verstroben war, ist der Hund stets puenktlich dagewesen und hat auf seinen Besitzer gewartet. Das verdient doch schon mal ein Denkmal.

Samstag, 18. Februar 2012

Nihongo wa hanase-masen!

Das Abenteuer England st nun tatsaechlich definitiv vorbei. Am Donnerstag wurden die letzten Koffer gepackt und das letzte Hab und Gut verscheuert. Ufwiederguegs Aengland.
11.50 Stunden spaeter sind wir in Narita (Tokyo) gelandet. Der Flug war unheimlich lang (leider nicht der laengste Flug den ich noch vor mir habe) und so ausgebucht, dass Ste und ich nicht nebeneinander sitzen konnte. Phuuu... Eh ja, egal, angekommen sind wir trotzdem.
Tokyo ist soweit genial. Aber ersten Tag (wird sind am Morgen gelandet), haben wir uns ein kleines Nickerchen gegoenngt und haben unsere Umgebung erkundschaftet. Unser Hotel liegt im Nippori Bezirk, ca. 5 Minuten von der naechsten Bahn Station entfernt, also ideal. Am Abend ging es dann in den Shinjuku Bezirk, wo wir Ste's Freund Steve (!!) zum Abendessen fanden. Yam.. es gab eine Art Omelett-Mischung, die dann selbstaendig auf dem heissen Ofen gebraten werden muss (hier Monja genannt). Zudem hats den ganzen Abend geschneit und die Atmosphaere war ganz toll. Heute gings dann auf Erkundungstour in Ginza, wo der Imperial Palace steht (leider kann man nicht nahe genug heran um den auch tatsaechlich zu sehen. Obwohl kalt (2 Grad) war es ein sonniger Tag und wir haben Ste und zwei seiner japanischen Kolleginnen am Abend nochmals getroffen. Das Essen ist ausgezeichnet und dank der japanischen Unterstuetzung "muessen" wir auch allerlei probieren. Lecker!! Morgen gibt es dann Sushi, jupi.
Ach herje, knapp zwei Tage sind wir hier und ich weiss schon gar nicht mehr was wir alles gesehen haben. Es gibt ganz viel zu verarbeiten. Tokyo kann extrem laut und Sehnervstrapazierend sein und dann auf der anderen Seite total ruhig und traditionell. Ich persoenlich finde den Mix sehr schoen.
Ach ja noch was, die Toilette!!! hihi, zum einen ist der Sitz geheitzt (super in diesen kalten Tagen) und man kann die genaue Waerme einstellen und zum anderen kann man eine "Dusche" haben, nachdem das "Geschaeft" erledigt ist. hihi etwas gewoehnungsbeduerftig, aber nicht schlecht!!



Erster Abend in Shinjuku mit Ste



Shinjuku



Schlurppp..



Nahe dem Imperial Palace

Freitag, 10. Februar 2012

Alles Betty?

Wir habens endlich geschafft. Unsere Wohnung wurde gestern von oben bis unten geputzt und heute abgegeben. Steve und ich sind also nun offiziell Obdachlos. Wir haben uns gestern zeitlich leider etwas verkalkuliert und mussten schlussendlich bis um 23.00 Uhr putzen. Wir waren ganz schön kaputt. Zudem hatte es während unserer Putzsession draussen geschneit und wir mehr oder weniger schlitterten (und nicht fuhren) in unser neues zu Hause, zwei Dörfer weiter. Bettys! Unsere neue Landlady is ca 98 Jahre alt und lebt mit einer verwöhnten Katze. Hallo Klischee. Sie ist aber ganz lieb und hält das Haus schön warm. Yipi. Leider haben Ste und ich Muffin's (die Katze) Zimmer gekriegt, dies führte letzte Nacht zu einem dauerhaften kratzen und miauen und ich glaube auch klopfen (oder habe ich das nur geträumt?) an unserer Tür. Büsi wollte auch ins Bett. Ich fands ja ganz amüsant (Ste leider gar nicht - umso amüsanter für mich).
Jetzt hoffe ich doch, dass ich mich noch etwas ausruhen kann, nach dem Stress der letzten Tage und dann voller Enthusiasmus ins Reiseabenteuer stürtzen kann. Mal schauen, kanns kaum erwarten bis es endlich losgeht (Hopp Ührli, chli schneuer dräie).